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INSTALLATION

Serie "boese Blumen"

Brigitte Mekelburg Kunst / Installation Serie "boese Blumen"

Installation "boese Blumen", 2019, ca. 6 x 7 x 60 cm (variabel)


Brigitte Mekelburg Kunst/ Installation "boese Blumen"

 

Boese Blumen, hergestellt aus organischem Abfall, dem ein zweifelhafter Ruf anhaftet: Avocadoschalen (problematischer CO² Fußabdruck, Bitumen (ölverseuchte Meere), Fellreste (Pelzindustrie), Silikon und giftige Pigmente.

Eine filigrane, zerbrechliche Ästhetik, die provoziert, durch die Freude am Umgang mit ökologisch fragwürdigen Produkten. B.M.

Installation "public privacy"

Kunst von Brigitte Mekelburg/INSTALLATION

public privacy

 

Durch die rasante Verbreitung von Handys seit den 90er Jahren, hat sich der Charakter von Vertraulichkeit und Privatsphäre nicht nur beim telefonieren deutlich verschoben. Das Bedürfnis nach Schutz (-raum) und Ungestörtheit, dem eine Telefonzelle Rechnung trägt, ist in der Öffentlichkeit fast völlig verschwunden. Telefoniert wird überall: auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Kneipen usw. Der „Besitz“ sowohl eines Handys als auch eines Gesprächspartners wird öffentlich zur Schau gestellt. Er setzt den Besitzer in den Rang eines öffentlich Teilhabenden an der Gesellschaft. Sowohl im Sinne eines Statussymbols (neuestes Gerät) als auch eines sozialen Partners (ich habe Kontakte). Ob wir wollen oder nicht, werden wir fast überall Zeugen von Vertraulichkeiten und privaten Gesprächen.

 

Die „Verschiebung“ von Privat- und Intimsphäre ist das Thema dieser Installation.

 

Die Telefonzelle als antiquiertes Symbol für den persönlichen Zugang einer Öffentlichkeit zu technischem Gerät und gleichzeitigem Schutzraum für Privatheit, eignet sich besonders, mit dieser Verschiebung „zu spielen“. Hier wird der Frage nachgegangen, welche Refugien von Privat-/ Intimsphäre überhaupt noch als schutzbedürftig erachtet werden. B.M.